Strafzinsen

„Die nächsten zwei Jahre wird es für Privatkunden keine Strafzinsen geben“

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Im Sommer hat die Europäische Zentralbank erstmals in ihrer Geschichte einen Minuszins von 0,1 Prozent für Einlagen beschlossen, im September wurde er sogar auf 0,2 Prozent angehoben. Mindestens vier Banken geben diesen Strafzins mittlerweile an Firmenkunden und institutionelle Anleger weiter. Im Interview erklärt Max Herbst, Zinsexperte und Inhaber der FMH-Finanzberatung, ob auch Privatkunden bald betroffen sein könnten. Von Andrea Wörle
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EZB-Staatsanleihekäufe

Nur noch eine Frage der Zeit

Deutsche Staatsanleihen drängen sich derzeit nicht gerade auf, im Gegenteil. Aufgrund möglicher Staatsanleihekäufe seitens der EZB könnten die Renditen noch weiter sinken. Von Franz von den Driesch
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Zinsticker

Rekordtief bei Bundesanleihen

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank drückt die Renditen von Anleihen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien auf neue historische Tiefstände. Rumänien emittiert beliebte Anleihe. Von Andrea Wörle
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EURO-STAATSANLEIHEN

Rumänische Rendite

Rumänische Staatsanleihen haben wohl nur wenige deutsche Anleger auf ihrem Radarschirm. Und dies, obwohl mit Anleihen des südosteuropäischen Landes attraktive Renditen möglich sind, überschaubare Risiken inklusive. Von Franz von den Driesch
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BRITISCHE STAATSANLEIHEN

Schottland gibt aktuell die Richtung vor

Die mögliche Abspaltung Schottlands von Großbritannien könnten das Pfund und die Anleihen unter Druck setzen. Sprechen sich die Schotten jedoch gegen die Unabhängigkeit aus, könnte das Gegenteil eintreten – und Anleger profitieren. Von Franz von den Driesch
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SCHWELLENLÄNDER-ANLEIHEN

Geschichte wiederholt sich nicht

Die Niedrigzinsphase neigt sich dem Ende – zumindest in Großbritannien und in den USA. Einen erneuten Kursrutsch von Schwellenländer-Anleihen erwarten Experten aber nicht. Auf Kursgewinne sollten Anleger bei Emerging Markets-Bonds aber auch nicht spekulieren. Für buy-and-hold-Investoren spielt das aber ohnehin keine Rolle. Von Franz von den Driesch
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BRASILIANISCHE STAATSANLEIHEN

Brasilien lockt mit attraktiven Renditen

Vor allem im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind Renditen von 2 Prozent und mehr rar. Fündig werden Anleiheinvestoren in Brasilien. Dort läuft die Wirtschaft aktuell zwar nicht besonders rund. Die Gefahr, dass Anleger nicht bedient werden, erscheint aber gering. Von Franz von den Driesch
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MITTELSTANDSANLEIHEN

Quo vadis, Anleihesegmente?

Weshalb dem Markt für Mittelstandsanleihen Zeit gegeben werden sollte, um sich zu entwickeln und etablieren, erklärt Holger Clemens Hinz, mitverantwortlich für das Investment Banking und Leiter des Bereichs Corporate Finance bei der Quirin Unternehmerbank, im Interview. Von Redaktion Anleihenmonitor
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BASTEI LÜBBE AG

Große Pläne

Die Mittelstandsanleihe der Bastei Lübbe AG gehört zu den wenigen positiven Beispielen auf dem Markt. Im Interview verrät der Vorstandsvorsitzende Thomas Schierack, welche Investitionen der letzten Monate er als besonders vielversprechend erachtet und wie die Zukunftschancen für seinen Verlag aussehen. Von Redaktion Anleihenmonitor

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Klaus Nieding, Nieding + Barth

Vorsicht vor fragwürdigen Übernahmeangeboten

Die Welle an Insolvenzen, die insbesondere den Markt für sogenannte Mittelstandsanleihen in den letzten Monaten überschwemmt hat, sorgt nun auch dafür, dass immer mehr Anleger teilweise fragwürdige Übernahmeangebote für ihre Anleihen erhalten.
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UTE HEYWARD, FISCH ASSET MANAGEMENT

Wandelanleihen sind günstig bewertet

Wandelanleihen stellen bis heute kein Mainstream-Investment im Finanzmarkt dar – doch eigentlich ist das ungerechtfertigt. Denn gerade hinsichtlich ihres eingebauten Airbags kommen Wandler sehr vielen Anlegern in ihrem Naturell mit dem Wunsch nach Sicherheit entgegen. Neben der garantierten Rückzahlung der Anleihe bei Fälligkeit führt die Wandlungsoption in Aktien zu einem beachtenswerten Chance-/Risiko-Verhältnis.
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TORSTEN HÄHN, WGZ BANK

Litauen: Auf dem Weg in die Eurozone

Den Unkenrufen und den in den letzten Jahren aufgetretenen Spannungen zum Trotz: Der Club der Euro-Staaten wächst und die Perspektive eines Beitritts zum gemeinsamen Währungsraum beflügelt die Ratingprofile der Kandidaten – zumindest sofern es sich um kleine und offene Volkswirtschaften wie im Baltikum handelt. So war es bei dem diesjährigen Neu-Mitglied Lettland und so ist es auch bei Litauen. Der Baltenstaat mit knapp 3 Millionen Einwohnern wird ab Januar 2015 Euroland Nummer 19 werden.
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MARTIN HASSE, M.M.WARBURG & CO

Fremdwährungsanleihen – Eine Alternative zur Niedrigzinspolitik der EZB?

Zum zweiten Mal während der europäischen Staatsschuldenkrise werden Fremdwährungsanleihen aus Hartwährungsländern als Alternative zum Niedrigzinsumfeld wieder ins Spiel gebracht. Beim letzten Mal im Frühjahr 2012 ging bei vielen Kapitalmarktnehmern die Sorge um, dass die Eurozone auseinanderbrechen könnte. EZB-Präsident Draghi erteilte dieser Sorge im Sommer 2012 in London aber eine klare Absage.
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FLORIAN KOCH, BERENBERG

Das Jahr, in dem der Zins verschwand

Das Jahr 2014 geht in die Geschichte ein. In Brasilien schießen die deutschen Zauberer am Ball die Bundesrepublik zum vierten Stern. Fast zeitgleich lassen die Magier der Finanzmärkte den Einlagenzins für Banken verschwinden. Aktuell müssen Banken einen Strafzins von 0,1 Prozent zahlen, wenn sie ihr Geld zur Europäischen Zentralbank tragen, anstatt es dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen. Lange hat sich Bundesbankpräsident Jens Weidmann gegen weitere Lockerungsmaßnahmen der EZB gewehrt – als Einziger der 24 Ratsmitglieder. Am Ende willigte auch er ein; wohl aus taktischen Gründen. Eintracht in Frankfurt.